„Warum warst du denn hinter der Store?“
„Eigentlich bin ich da hingerannt, weil eine schwere Zugmaschine an unserem Haus vorbeifuhr und abbremste. Kurz darauf wurde ich schon belohnt: Ein fescher, junger Mann stieg aus der Kabine, ging um das Fahrzeug und senkte beim Anhänger zwei Rampen ab, damit er etwas aufladen konnte.“
„Wirklich aufregend“, stimme ich zu und kann mir knapp ein Gähnen verkneifen. Hoffentlich bekomme ich dabei keinen allzu dicken Hals, sonst merkt es Claudia.
„Dann: Grosser Auftritt unseres Nachbarn: ‚He, Sie! Das können Sie nicht machen! Sie blockieren meine Ausfahrt!‘, schrie er. Der Arbeiter blieb gelassen. ‚Müssen Sie denn dringend weg?‘, fragte er. ‚Das nun gerade nicht. Aber Sie blockieren trotzdem meine Einfahrt!‘ ‚Ich dachte, es wäre Ihre Ausfahrt‘, lächelte der Mann.“
„Hat dein Nachbar diese Pointe gecheckt?“
„Ich glaube. Jedenfalls sagte er, er werde die Transportfirma anrufen und sich beschweren. Der Arbeiter nickte daraufhin. ‚Bis Sie fertig telefoniert haben, ist der Raupenbagger aufgeladen‘, lächelte er.“
„Und weiter?“
„Inzwischen hörte man in der Nähe einen grossen Motor. Ich eilte ins Bad, um mir ein feuchtes Tuch zu holen.“
„War dir so heiss?“
„Nein, aber diese Diesel-Abgase! Da nehme ich lieber ein feuchtes Tuch als Filter vor den Mund!“
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