Nicole nickt.
„Jedenfalls bis zur nächsten Steigung. Weil Walter Windschatten fahren wollte, war ich vorne. Ich drehe mich also halb um und rufe: ‚Runterschalten!‘ Aber weil Walter schlecht hört – oder vielleicht auch nicht hinhören wollte – verstand er: ‚Drauf los!‘ Er trat also in die Pedale, merkte zu spät, dass ich abbremste, konnte nicht so schnell anhalten, wich aus und landete in einer Brombeerhecke…“
„Aua!“
„Kann man so sagen. Aber es hatte nicht nur Walter erwischt. Auch das Rad litt. Der Hinterreifen hatte keine Luft mehr. Also nahm Walter das Wundermittel, schraubte es auf das Ventil des Hinterreifens und drückte den Sprühknopf…“
Wir sehen Nicole fragend an, denn sie macht eine Pause. Wahrscheinlich, um die Spannung zu steigern.
„Weisser Schaum spritze nach allen Seiten! Walter fluchte. Einerseits, weil ihn nach wie vor Dornen bei jeder Bewegung pieksten, andrerseits weil er voll Schaum war. ‚Musst du nicht erst das Ventil noch öffnen?‘, fragte ich vorsichtig. Er brummte vor sich hin und machte es. ‚Hast du die Anleitung gelesen?‘, fragte ich weiter. Wieder murmelte er etwas vor sich hin.“
„Las er denn JETZT die Anleitung?“, fragt Claudia. Sie liest immer alle Packzettel und Etiketten.
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