Landart-Künstlerin
Die Frau sammelt Blätter und Gegenstände verschiedenster Farbe und Grösse. Sie legt sie an einem windgeschützten Ort auf einem Felsen zu einem Gesicht. Die Augen bestehen aus natürlichen Vertiefungen, die zwei kleine Teiche gebildet haben. Nun legt die Frau Haare, bestehend aus Ästen. Weil einige halb verdorrt sind, wirken sie wie eine entstehende Glatze.
Nun legt die Künstlerin weitere Materialien hin. Es entsteht ein freundliches Portrait. Hin und wieder macht die Frau Fotos aus verschiedenen Perspektiven. Dann nimmt sie ein Handy hervor, vielleicht, um die Bilder ins Internet zu stellen.
Vom Gasthaus aus beobachten einige Leute ihr Tun. Sie diskutieren, aber man kann leider nicht verstehen, was sie sagen.
Nach einiger Zeit ist die Künstlerin fertig. Zufrieden betrachtet sie noch einmal ihr Werk und macht ein letztes Foto. Dann verlässt sie den Ort Richtung Restaurant. Sie ist noch nicht lange weg, als leichter Wind einsetzt. Zuerst sachte, dann energischer bläst der Wind das Material wieder weg.
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