Bergbauernfamilie
Der Bergbauer hat sich Pfähle auf die Schultern geladen. Obwohl es zum Heuen geht, wo schon alle Werkzeuge bereit liegen, macht er möglichst wenig Weg. Morgen geht seine Arbeit weiter, er wird eine neue Weide für sein Vieh abstecken müssen. Mit dem einen Arm hält er die Pfähle auf seiner Schulter, unter dem anderen Arm trägt er einen mobilen Zaun und einen Vorschlaghammer. Vor der nächsten Weide legt er das Material zu Boden.
Der Bauer trägt ausgediente Zwilchhosen vom Militär, ein kariertes Hemd und um den Hals ein Glarnertuch. Hinter ihm kommen die Kinder. Auch ihre Kleidung wirkt wärschaft. Frau und Tochter sind ungeschminkt, sie haben rosige Wangen.
Nun beginnt die Arbeit. Das trockene Heu wird zusammengerecht, die Maden zu Haufen geschichtet. Nun stechen die Männer die Haufen auf ihre Gabeln und tragen sie zum bereitstehenden Geländetransporter. Die Kinder steigen auf die Brücke und stampfen die Fuhre, damit später nichts runterfällt. Die Frauen ziehen die übriggebliebenen Heuhalme nach. Die Männer müssen die Heuballen immer höher hinaufgeben. Bereits haben sie Heu in den Haaren. Man kann die kräftigen Arme bewundern.
Dann müssen sich die Kinder aufs Heu legen. Der Bauer wendet das Fahrzeug am steilen Hang. Bang fragt man sich, ob das Gefährt wohl nicht kippt. Aber der Landwirt hat Erfahrung. Langsam aber sicher bewegt sich das Gefährt Richtung Hof.
Hinterlasse einen Kommentar