„Und wenn die Sonne besonders tief steht, zieht Walter dem Hund eine Sonnenbrille an. Und wenn es besonders heiss wird, kann Walter einen Knopf drücken, und ein Ventilator fächelt dem Hund frische Luft zu!“
„Du übertreibst sicher. Das glaube ich dir nicht Alles!“, sagt Claudia
„Doch! Das ist alles wahr! Und Walter hat dem Hund neben dem Pool noch ein Körbchen, ach was: einen Korb! hingestellt, bei dem Fressnapf und Trinkschale eingebaut sind.“
„Das tönt nach völlig verwöhntem Hund. Wird der nicht jeden Tag dicker und dicker?“, frage ich.
„Ach was! Der wird ständig überwacht von einem Computer. Er bekommt nur so viele Kalorien, wie er effektiv verbraucht. Das Programm wurde extra für diesen Hund geschrieben, und Messsonden überprüfen ständig die Gesundheit des Tieres.“
„Mir scheint, irgendwie sind wir von Walter etwas abgewichen. Was war jetzt mit dem Essen?“
Nicole macht ein betrübtes Gesicht. „Das war eigentlich nicht so wichtig. Auch nicht, dass ich fast zwei Stunden in der Küche verbracht habe.“
„Hat dir Walter denn nicht geholfen?“
„Doch, doch. Er hat geholfen, die Flasche Wein auszutrinken.“
„Welche Flasche Wein?“
„Ich brauchte für die Sauce zum Fisch einen Deziliter Weisswein…“
„Ach so!“, wird es Claudia klar, „er hat den kleinen Rest ausgetrunken!“
„Genau.“
„Und wie verlief das Essen? Hat er wenigstens einen romantischen Annäherungsversuch gemacht?“
„Er hat sich fürs Essen bedankt. Wie wenn er bei mir zu Besuch wäre! Und am Schluss hat er gesagt, dass er mich gerne wieder einmal einladen würde.“
„Das glaube ich gern“, lächle ich. „Soll ich dich auch einmal SO einladen?“
Nicole ist es nicht zum Lachen. „Da kann ich dich ja gerade so gut bei MIR zum Essen einladen!“
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