Gerda kichert.
„Du kannst mit Bärlauch natürlich auch Kleider färben! Kein Problem! Aber das Beste an dieser Pflanze: Sie ist günstig. Sie wächst in jedem Wald. Du brauchst sie nur einzusammeln und heimzutragen!“
„Also für mich darf ein Nahrungsmittel schon etwas kosten“, geifert Claudia. „Mindestens, wenn dann das Angebot an Proteinen, Vitaminen und Anti-Aging-Mitteln stimmt! Gesundheit ist mir etwas wert.“
Gerda schüttelt den Kopf.
„Und was ist mit den Jahreszeiten? Bärlauch wächst nun ‚mal im Frühling. Da muss man doch dieses Angebot nutzen. Du kannst Bärlauch sogar im eigenen Garten ziehen, wenn du zu bequem bist, in den Wald zu gehen!“
„In meinem Garten habe ich lieber farblich assortierte Pflanzen, allerhöchstens einzelne, punktuelle Kontraste!“
„In meinem Garten versuche ich, zueinander passende Pflanzen zu ziehen. Und sie sollen bienenfreundlich sein!“
„Zueinander passend?“, ereifert sich Claudia. „Du meinst zum Beispiel neben dem Bärlauch noch Aaronsstab?“
„Blödsinn! Den kannst du ja unmöglich essen! Und vom Aussehen her: Lieber Farne! Du findest die Hinweise völlig gratis im Internet!“
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