Aus der zweiten Reihe, Haustier 8

Zu Hause will ich mit dem Hund möglichst rasch eintreten. Unterdessen regnet es nämlich Bindfäden. Aber da habe ich die Rechnung ohne meine Frau gemacht.

«Zuerst muss der Hund abgetrocknet werden. Der kommt mir nur mit sauberen Pfoten ins Haus!»

«Und wer soll das tun?»

«Natürlich die Person, die mit ihm draussen war!»

Ich protestiere. «Das ist nicht MEIN Hund!»

«Aber du warst mit ihm draussen.»

«Dann hol mir wenigstens ein Tuch. Ein möglichst altes. Und das muss separat gewaschen werden.»

Renate ist schon wieder da. «Soll ich auch eine separate Waschmaschine kaufen, um die separate Wäsche waschen zu können?», fragt sie zuckersüss. 

«Vielleicht mit Handwäsche», antworte ich. «Morgen sprechen wir mit den Kindern. Es braucht einen Plan, wer wann mit Hektor rausgeht. Und wir brauchen einen Vorrat Säckli. Hektor wollte gleich neben dem Haus…»

«So genau will ich’s nicht wissen. Aber das mit dem Plan ist eine gute Idee», lobt mich meine Frau.

Ich trockne den Hund ab. Er wehrt sich zwar zuerst, lässt es sich dann aber gefallen. 

«Gutes Hundchen, kriegst auch ein Leckerli.»

Er schnappt sich das Stück und schluckt es ohne zu beissen runter. 


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