Ich bewundere Helden, die sich dem Banalen entgegenstellen, die sich gegen das Alltägliche wehren, die den Unterschied zwischen Kühnheit und Tollkühnheit beherrschen.
Aber bedenke, Held,
- wie du allein sein wirst in der Masse
- wie du lieblos wirst ohne Geliebte
- wie du gefühllos wirst in all diesen Gefühlen
- wie du gesetzlos wirst inmitten all deiner Gesetze
- wie du unsportlich wirst vor lauter Sport
- wie du grenzenlos wirst innerhalb aller fesselnder Grenzen
- wie du masslos wirst, wenn du dich ständig mit andern messen musst
- wie du erfolgloser wirst mit jedem Erfolg
- wie du bürgerlicher wirst, je mehr Bürgerstimmen du hinter dir weißt
- wie du gedankenloser wirst aus dem Denken an Alles heraus
- wie du rücksichtslos wirst bei deinem Einsatz für andere
Ich hasse Helden, weil sie vorgeben, keine Schwächen zu haben oder nur solche Fehler, die man als Dame einem Gentleman vergeben könnte.
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