„Gut“, sagt sie. „Nach der Einladung fragte er noch, ob ich wisse, wo ich mein Auto parken könne. Und er erklärte mir liebenswerterweise, wo.“
„Und?“
„Ich parkte also in seiner Einfahrt an der beschriebenen Stelle, stieg aus und läutete. Walter schien gewartet zu haben. Er öffnete sofort. Er umarmte und küsste mich…“
Jetzt hat sie eine Träne in den Augen. Warum bloss? Ist doch toll, wenn Walter ihr zeigt, dass er sie liebt!
„Und ich verliebtes Huhn habe natürlich noch nichts bemerkt!“
„WAS hättest du denn bemerken müssen?“
Sie setzt sich wieder etwas bequemer hin und nimmt einen Schluck von ihrem Cappuccino. Jetzt erwarte ich die Pointe der Storry.
„Wir setzten uns also ins Wohnzimmer – gediegen, sage ich dir – alle Polstermöbel in Leder, indirekte Beleuchtung, teure Tapeten…“
„Nicole, spann mich nicht so auf die Folter!“
„Walter offeriert mir einen Martini, macht einen auf James Bond…“
„Nicole! Was lief dann zwischen euch?“
„Er fragte mich, ob ich gerne wieder Fisch essen würde. Aber ich hatte noch genug von dieser Ausfahrt mit seinem Cabrio. Er merkte, dass ich zögere, und bot mir ein anderes Restaurant an. Ich kannte es nicht. Wusste auch nicht, warum er dort hin wollte. Hätte ich es gewusst…“
„Himmel noch ‚mal, Nicole!“
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