Nun sind wir noch gespannter.
„Erzähl trotzdem, Gerda!“
Sie überlegt, sucht nach einer schicklichen Beschreibung.
„Wenn die Katze – also die Kitty – in die Wohnung macht…“
Claudia ruft: „Ich denke, sie macht draussen an einen Baum?“
Gerda, ungeduldig: „Ja, wenn ich rechtzeitig dran denke! Sie ist ja eigentlich stubenrein. Aber ich muss halt am Morgen dran denken, dass sie raus muss!“
„Wie war das jetzt? Wenn sie also in die Wohnung macht, dann?“, frage ich.
„Ich habe also den Robbie zwei in Betrieb gesetzt. Der fährt los. Und was macht die superschlaue Maschine? Sie fährt Richtung Katzendreck, dreht dann aber weg zur Wand, kehrt zurück, nähert sich von Neuem, wendet im letzten Augenblick, fährt Richtung Treppe, und wenn ich nicht reagiert hätte, wäre das verdammte Ding sicher noch die Stufen hinuntergekracht!“
Claudia lächelt. „Das muss ein rechter Haufen gewesen sein! Vermutlich hat dein Robbie zwei gedacht, dass etwas im Weg steht. Er hat den Katzendreck umfahren!“
Ich lache.
„Vermutlich steht auf seinem Display: Bitte Stuhl entfernen!“
Gerda wird ärgerlich.
„Das ist nicht lustig! Ich habe den Apparat gekauft, damit er sauber macht, nicht dass er allen Dreck umgeht!“
Claudia tröstet sie.
„Vielleicht lernt er es ja mit der Zeit. Oder du drückst den Katzendreck zuerst etwas flach. Dann kann dein Robbie zwei immerhin darüber hinwegsteigen!“
Ich lache mich fast kaputt, wenn ich mir den Roboter vorstelle, wie er sich über den Katzendreck hinweg davon macht.
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