Damit ER mich wieder zu SICH einlädt, natürlich. Ich habe dir doch gesagt, dass er eine tolle Kaffeemaschine hat.“
Und damit er ihr auch noch den Rest der Wohnung zeigen kann, denke ich.
„Ist er denn eigentlich fertig eingerichtet in seiner Wohnung?“
Nicole seufzt.
„ER meint, ja. Aber was ich bisher gesehen habe, wirkt etwas kalt. Da könnte ich – als Frau – noch etwas Gefühl und Romantik einbringen. Wenn er mich nur lassen würde…“
„Konkret?“
„Zum Beispiel ein paar Blumen auf dem nackten Küchentisch. Oder einige Bilder an den kahlen Wänden. Halt auch Gardinen…“
„Du kannst doch nähen, oder?“
„Sag ‚mal, wofür hältst du mich? Dafür gibt es doch heute Näh-Ateliers. Die machen das schneller und günstiger als ich!“
„Z, z, z! Es geht doch darum, dass du es für IHN tust! Oder es könnte ein gemeinsames Projekt sein.“
Nicole überlegt.
„Das könnte wirklich eine gute Idee sein. Aber ich müsste ihn so weit kriegen, ohne dass er die Absicht dahinter merkt.“
„Kannst ja sagen, dass seine Nachbarin gegenüber eine Wundernase sei, die ihn täglich beobachte. Stimmt höchstwahrscheinlich sogar.“
Erstaunt blickt sie mich an.
„Habe gar nicht gewusst, dass ich von dir noch etwas lernen könnte“, grinst sie.
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