Wo ich die Schürfungen her habe? Nach dem Kaffee und dem Eis – Was? Jaja, mit Doppelrahm! Warum? Aha. Du wolltest es nur noch einmal hören. Mach dich nur lustig über mich! Danach musste ich ja nochmals zweihundert Meter… Ja, doch. Hab’ schon verstanden. Du weisst nun langsam, wie das Streckenschwimmen funktioniert. Danach hätte es ja noch ein netter Abend werden können. Mit Chips und Bier, genau: Du sagst es. Was schaust du mich dabei so grinsend an? Wie? Du denkst, da habe sich meine holde Gattin dagegen gestellt?
Renate meint, ich könne jetzt ruhig noch etwas mit den Kindern unternehmen. Zum Beispiel auf die Rutschbahn oder zum Springturm gehen. Oder Volleyball spielen.
«Fussball spielen ist dir ja wohl zu anstrengend», grinst mein Sohn.
«Weisst du, wenn meine Plattfüsse nicht wären…»
«Ist schon gut, wenn man immer eine Ausrede hat», entgegnet er. «Du könntest es ja ‘mal im Tor versuchen!»
«Lass mal! So wie du drauf drischst… Bin ja nicht lebensmüde!»
Also geht es zum Sprungbrett. Ich ziehe mir die lotternde Badehose hoch. Zum Glück muss ich nicht runterspringen. Meine Aufgabe ist es, am Rand zu stehen und die Sprünge der Kinder zu kommentieren. Zuerst hüpft meine Tochter vom Ein-Meter-Brett. Sie nimmt Anlauf, schnellt in die Höhe, hält sich mit der linken Hand die Nase zu, streckt die rechte in die Höhe und taucht ein. Als sie auftaucht, sage ich: «Prima. Elegante Haltung!»
Mein Sohn kichert. «Elegant wie ein Reh! Oder wie heisst das graue Tier mit dem Rüssel?»
Unsere Tochter haut ihm mit der flachen Hand auf den Hinterkopf: «Neidhammel!»
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