Wir kehren zu unserem Sitzplatz zurück. Ich verdrücke mich auf meine Luftmatratze.
«Schaaatz!»
«Ja, Renate?»
«Du erinnerst dich schon noch an deine Versprechungen?»
Ich wage einen letzten Versuch. «Welche denn?»
Sie stemmt die Fäuste in die Seiten. «Erstens: Den Kilometer heute noch schwimmen. Zweitens: Tischtennis. Mit deinem Sohn. Drittens…»
«Gib dir keine Mühe! Mehr als zwei kann ich nicht im Kopf behalten. Und es waren nur zwei Versprechen!»
«Also», sagt sie zu unserer Tochter, «komm, wir gehen Badminton spielen!»
Als wir allein sind, will ich mich mühsam hochstemmen.
«Du Papa?»
«Ja, mein Sohn.»
«Was wäre es dir wert, wenn ich ohne dich Ping-Pong spielen gehe?»
«Das würdest du tun?»
«Na ja, wenn die Belohnung stimmt…», grinst er.
Ich überlege. Darf ihm zu Beginn nicht zu viel bieten. «Na, vielleicht ein Fünfliber.»
Er winkt ab. «Zu wenig! Ich muss mir ja auch noch einen Partner «mieten». Und der Tisch kostet auch etwas…»
«Dann halt zehn. Franken. Du hast doch Kollegen. Die machen das gern.»
Er denkt nach. «Na gut. Aber für mich ist es eigentlich ein Verlustgeschäft.»
«Sag bloss! Und was ist es für mich?»
«Eine Win-Win-Situation!», grinst er.
Hinterlasse einen Kommentar