Aus der zweiten Reihe, Vorbilder 3

Was? Das sei wieder einmal typisch? Immer gehe es nur um mein Bier? Stimmt doch gar nicht! Jetzt ging es doch gerade noch um meine FAMILIE! Und um Vorbilder. Ich meine, so als Jugendlicher, da habe ich einerseits von Rockmusikern geschwärmt, aber auch Entdecker und Erfinder toll gefunden. Ja, auch Rockmusikerinnen! Ob mir gerade noch eine einfällt? Wart mal… Ach ja, die Suzie Quattro! War eine attraktive Frau! Mit Lederhosen… Erfinderinnen? Na ja, vielleicht Bertha Benz? Wie? Das war keine Erfinderin? Hat aber immerhin mit einer Hutnadel das Auto ihres Mannes wieder zum Laufen gebracht. Und gewusst, dass man Benzin in der Apotheke kriegen kann. Ja, genau, so war das damals.

Später hast du dann alles besser hinterfragt. Jaja, ICH habe alles zu hinterfragen begonnen. Zum Beispiel JFK. Wer das ist? John F. Kennedy. Was? Ich glaube Fitzgerald. Wie jener Verrückte im Film, der ein Boot durch den Urwald tragen lässt… Ja, ich komme sogleich auf JFK zurück. Also, der war ja ein Filou! Hat es bestimmt mit der Marylin getrieben. Da wurde er halt für die CIA zum Risiko. Und wahrscheinlich auch für die Mafia. Ob der auch mit dem Frankie-Boy ‘was hatte? Dabei hatte er doch eine rassige Braut! Oder hat DIE zuerst etwas mit dem Onassis gehabt? Ob ich DEM «Hinterfragen» sage? Na ja, bekommst du halt mit, wenn du – wie ich – dein Leben lang Frauen-Magazine liest. Erst, als ich früher meine Mutter zum Coiffeur begleitet habe, später meine Frau. Oder die Kinder… Da lag immer die «Bunte» bereit.

Moralische Vorbilder? Vielleicht Ghandi. Gewaltlos hat der Indien befreit. Oder Albert Schweitzer. Wie Pestalozzi: Alles für andere, für sich nichts. Na gut, ausser seiner Geige. Und dann Churchill: Ich kann euch nichts bieten als Blut, Schweiss und Tränen! Wobei: Natürlich hat mir bei ihm der Spruch: «No Sports!» am besten gefallen. Und dass er nichts gegen einen Stumpen hatte. Oder gegen ein Bier!


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