In der Gärtnerei gibt es grosse Einkaufswagen. Und ein riesiges Angebot. Zum Beispiel rund ein Dutzend verschiedene Himbeeren.
«Weisst du», erklärt meine Frau, die die Etiketten studiert, «die produzieren zu unterschiedlichen Zeiten Früchte. Wenn wir von jeder Sorte ein Exemplar nehmen, können wir von Juni bis November ernten!»
Ich schlucke. Das ist ja ein halbes Jahr!
«Was ist?»
«Habe soeben einen Stich im Rücken verspürt. Aua!»
Sie stellt erst sechs Pflanzen in den Wagen, entscheidet sich aber dann für zehn. «Und jetzt noch die Pfosten.»
«Wofür denn?»
«Die Himbeeren brauchen doch eine Führung. Mit Pfosten und Drähten…»
«Und diese Pfosten stecken wir dann einfach so in die Erde?»
«Das wollte ich ja gerade noch sagen: Wir brauchen auch noch Beton!»
Weisst du, wie schwer so ein Sack ist? 25 Kilo! Renate meinte, zwei genügen nicht. Also haben wir halt vier genommen. Wunder über Wunder ist der Einkaufswagen nicht zusammengekracht!
Dann stehen wir an der Kasse. Unterdessen liegen auch noch zwei Giesskannen darin (die alten haben Risse, sagt Renate), ein Eimer, eine Kelle, neue Gartenhandschuhe (du kannst die alten nehmen zum Betonieren, sagt Renate) und ein Spachtel. Was fragst du? Was noch fehlt? Von mir aus eine Kiste Bier, natürlich! Die Verkäuferin tippt. Ich bin beruhigt. Erst 42 Franken. Dann springt die Zahl wie mit einem Hochsprung an: Der kleine Betrag war die Zahl für den Beton! Ich schlucke leer und schaue in mein Portemonnaie. Da sind nur noch 130 Franken ungrad. Ich zücke die Karte und erstarre. Wie war schon wieder mein Code? Ach ja, von rechts nach links… …301 gebe ich ein. Hurra! Ich wische mir den Schweiss von der Stirne.
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