Wetter? Na ja, kannst du nicht viel dagegen tun… Nein, ich auch nicht. Muss ich nehmen, wie’s kommt. Da gibt’s nur den ollen Spruch: Schlechtes Wetter gibt’s nicht, nur schlechte Ausrüstung, hahaha! Für mich ist das noch einfacher: Das Wetter ist so, wie ich mich dabei einrichten kann. Wie ich das meine? Wenn es regnet, bleibe ich halt drinnen. Oder beschränke meine Zeit draussen auf das Minimum. Renne mit der Arbeitsmappe über dem Kopf zum Auto. Und vom Auto zum Arbeitsplatz. Also natürlich nur, bis ich unter dem Dach des Firmengebäudes bin.
Den Schirm? Du meinst nicht die Schirmin? Den lasse ich zu Hause. Warum? Schau mal, der ist ja nach seinem Einsatz nass. Wohin damit, wenn du ihn nicht mehr brauchst? In den Schirmständer? Da nimmt ihn dann garantiert jemand anders mit. Oder eine Jemandin, genau! An meinen Arbeitsplatz mitnehmen? Da gibt es keinen Schirmständer. Nein, auch keine Vase! Bringt mir nämlich nie jemand – oder jemandin! – einen Blumenstrauss! Also wohin mit dem Regenschirm? Auf die Hutablage der Garderobe? Da vergesse ich ihn bestimmt. Ausser, er tropft während meiner Arbeit in meinen Mantel. Ist aber auch nicht angenehm! Aufgespannt neben dem Radiator, damit er gut trocknet? Ich sehe schon, du arbeitest in einem Büro! Bei uns ist ein Kommen und Gehen. Da würden alle paar Minuten Personen darüber stolpern. Ob die nicht besser aufpassen können? Die ARBEITEN! Haben Material in den Händen, Werkzeuge, Papierstapel… Da sehen sie nicht alles, was im Wege steht! Jedenfalls hätte ich bald alle Schirme am Arbeitsplatz vergessen, oder sie irgendwo liegenlassen, oder sie wären mir gestohlen worden. Zu Hause hätte ich dann keinen einzigen mehr!
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