Wie das war mit dem Theater? Nun, das war voll peinlich! Vor Beginn haben wir noch Getränke bestellt. Ich ein Glas Rotwein, Renate einen Kaffee. Kaum hat der Kellner die Getränke abgestellt, wurde die Beleuchtung heruntergefahren. Zuerst kommt dann noch ein Conferancier, der einige Sachen zum Ablauf und über das Theaterstück erzählt.
Just in dem Augenblick wo das Licht ganz ausgeht, will sich meine Frau ein Stück zur Seite drehen, weil sie sonst einen steifen Nacken kriegt, wenn sie ständig über die Schulter gucken muss. Dabei hat sie ihren Kaffee vom Tisch gewischt. Dieser landet auf meinen Hosen. Ich schreie auf, denn der Kaffee ist noch sehr heiss, da Renate noch keinen Kaffeerahm dazu geschüttet hat, weil sie noch mit den Leuten am Tisch Freundlichkeiten ausgetausch hat.
Nun meinen viele Leute, das Theater beginnt im Saal und schauen zu mir. Das kann man allerdings nicht sehen. Aber man hört ein Stühlerucken und es ist null Komma plötzlich still im Saal. Einige Leute in der Nähe raunen: «Ich glaube, das fängt hier unten an, gleich in unserer Nähe!»
«Was schreist du denn so herum?», flüstert meine Frau. Sie hat gar nicht bemerkt, dass der Kaffee nicht mehr auf dem Tisch steht.
«»Dein Kaffee… meine Hose… nass!», stottere ich.
«Was hast du mit deinen Hosen gemacht?»
«Gnrrr! Dein Kaffee ist drauf!»
«Still jetzt, es beginnt!», weist sie mich zurecht.
Hinterlasse einen Kommentar