Wahrscheinlich ja nicht. Aber vielleicht nützt es, wenn ich antworte: «Aber daran hänge ich.»
Kann aber andrerseits zum Rohrkrepierer werden. Nämlich dann, wenn sie misstrauisch nachfragt: «Hast du das Ding nicht von jener Uschi…?»
Hoppla! Jetzt bin ich in einem Minenfeld! Ein Schritt in die falsche Richtung, und ich bin ins Fettnäpfchen getreten! «Welche Uschi?», ist eine blöde Frage, denn es gab nur eine. «Nein, das ist von der Christine», ist auch nicht besser. «Das spielt doch keine Rolle, ich hänge halt dran», taugt auch nicht, da wird sie bloss noch neugieriger. Bleibt wohl nur: «Na, dann wirf es halt weg.» Vielleicht kann ich die kleine Ton-Figur ja noch retten, wenn ich den anderen Plunder zum Recycling-Center bringe…
Endlich ist alles wieder an seinem Ort. Mindestens, was übriggeblieben ist. «Ach, schau mal Schatzi! Nun hätten wir hier Platz für ein nettes Blumen-Arrangement!»
Wusst’ ich’s doch! Jedes Jahr werfen wir Dinge weg, damit man – also meine Frau – neu dekorieren kann. Also eigentlich: MEHR dekorieren kann! Am liebsten alle Fenstersimse, freien Plätze in Gestellen und den ganzen Garten. Zur Not kann man auch noch etwas an die Decke hängen. Damit ich nachher den Kopf alle paar Schritte an einem ‘Hängerchen’, einem Mobilee oder einem Traumfänger anschlage!
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