Ich nehme eine andere Flasche. Ein grosses X prangt in der roten Raute. Daneben ein weiteres Symbol: Einige Tropfen fallen auf eine Haut, welche sich aufzulösen beginnt. Fast panisch ziehe ich mir die Handschuhe an und renne in den Keller.
«Wohin eilst du?», höre ich Renate rufen. Nach kurzem Suchen finde ich das Ding und kehre zurück. Meine Frau fällt fast von der Leiter, als sie mich sieht. Ob vor Schreck oder vor Lachen ist nicht so klar. «Jetzt hast du aber einen Knall!», sagt sie, als sie wieder normal atmen kann.
«Warum?», fragte ich beleidigt.
«Taucherbrille und Schnorchel!»
«Habe sogar ein Taschentuch über den Schnorchel gemacht. Mit einem Gümmeli. Wenn doch das so gefährlich ist!»
«Nur, wenn du nicht aufpasst! Komm jetzt her und hilf mir endlich! Brauchst mir ja nur zu assistieren!»
Aber der Putz ist nur die halbe Miete. Da muss auch einiges über die Klinge springen. «Brauchen wir das noch?», lautet Renates Frage.
Aufgepasst! Wenn ich ja sage, fragt sie: «Hast du es denn in den letzten drei Jahren benutzt?»
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