Aus der zweiten Reihe, Bestellungen im Internet 2

Jaja, die Bestellung im Internet! Wenn ich also die Angaben zum Drucker habe, starte ich das Internet. Ich gebe den Drucker ein und «Toner» und «Bestellung». Schon öffnet sich eine Seite mit vielen Adressen. Wo habe ich das letzte Mal bestellt? Hier, meine ich noch zu wissen. Ich wähle das Modell. Original-Toner oder gleichwertiger Toner? Für 1’000 oder 5’000 Seiten? Welche Farbe? Oder nur Schwarz? Viel günstiger wäre die Mehrfach-Packung. Aber Achtung! Die ist wieder aufgefüllt, also weder original noch neu. Ob das funktioniert? Aus Versehen habe ich «11» statt «1» angeklickt. War wohl zu lange auf der 1-Taste. Nun bin ich aber schon beim Warenkorb. Wie komme ich zurück? Wie kann ich die Auswahl ändern?

Dann fällt mein Blick auf den Zusatz: Andere Kunden – natürlich auch Kundinnen – haben auch folgende Produkte gekauft… Da falle ich hie und da drauf rein. Mein Drucker ist ja alt, vielleicht hätte er Freude an einer neuen Trommel? Vielleicht würden meine Fotos besser aussehen, wenn ich es einmal mit Foto-Papier versuchen würde? So ein Etiketten-Drucker wäre eigentlich nicht übel, da könnte ich alle Boxen in der Werkstatt beschriften. Und schon habe ich eine Menge Dinge bestellt, die ich eigentlich gar nicht brauche. Da hat wohl der Versand-Handel recht, wenn er mit folgendem Plakat wirbt: «Wir liefern mehr als du brauchst!»


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