Aus der zweiten Reihe, Zahlungsmittel 3

Ob ich mein Bank-Kärtli oft brauche? Jedenfalls nicht so oft wie meine Frau! Sie hat mich kürzlich belehrt, dass man die Karte einfach auf der Seite oder oben beim Karten-Lesegerät hinhalten kann, und schon ist der fällige Betrag bezahlt. Versuchte dann, beim Weinhändler meine Bestellung zu bezahlen. Hat aber nicht funktioniert. Der Weinhändler sagte mir, dass die Karte nur bis 80 Franken ohne Code funktioniert. Das war peinlich, weil ich doch den PIN für meine Kreditkarte nicht auswendig weiss – ich brauche den ja nicht so oft. Habe dann im Portemonnaie nach dem Zettel gesucht, wo ich den Code draufgeschrieben hatte. Wurde dann nach dem ersten misslungenen Versuch fast panisch, weil die Überweisung nicht funktionierte, bis mir einfiel, dass ich die Zahlen absichtlich von rechts nach links aufgeschrieben hatte. Habe dann den Code schweisstriefend erneut eingegeben. Dabei muss ich mich wieder verhauen haben, denn die Maschine warnte mich, dass meine Karte nach dem dritten negativen Versuch ungültig werden würde. Liess mir dann vom Weinhändler eine Rechnung ausstellen, was er mit einem Lächeln auf den Stockzähnen tat. Er behauptete sogar, mich genug gut zu kennen! Ich schwor mir, das nächste Mal bei einem Discounter Wein einzukaufen! Der Kerl riet mir dann noch, den Betrag auf der Bank auf über 80 Franken zu erhöhen. Ich ging zwar darauf zur Bank. Liess mir aber die PIN-Zahl ändern. Verwende nun wieder den Geburtstag von einem Familien-Mitglied. Was? Nein, ich habe nicht den von meiner Frau gewählt! Oh nein, nicht weil ich ihn immer vergesse! Wart mal… Ich glaube, am 10. März…


Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar