Mit der industriellen Revolution veränderten sich die Orientierungshilfen. Mächtige Kamine wuchsen in den Himmel. Sie lösten Kirchen und Burgen ab. Aber sie rauchten und stanken. Zum Glück erfand der Mensch die Elektrizität. Mit riesigen Gittermasten kann sie in Hochspannungsleitungen über Land geführt werden. So entstanden neue Orientierungspunkte. Im Aargau zum Beispiel kann man sich anhand der Dampfwolken über Gösgen und Leibstadt ohne Navi-Gerät orientieren. Aber auch Staumauern und Windturbinen können dir mitteilen, wo du dich befindest. Oder schaust du lieber auf die Schlote von Kehrichtverbrennungs-Anlagen? Turgi oder Buchs? Zur Not hilft dir vielleicht der Kamin der Jura-Zement in Wildegg? Natürlich gibt es auch riesige Gebäude, das Spital in Baden-Dättwil, der Telli-Staudamm in Aarau oder der ABB-Komplex in Baden. Auch Türme gibt es nach wie vor, zum Beispiel den grössten Baum im Lenzburger-Wald, den Esterli-Turm.
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