Wie hat man sich in früheren Zeiten orientiert? Wohl zuerst an Gewässern und Bergen. Die Menschen zogen Flussläufen entlang, überquerten mutig mit einfachen Booten Seen. In der Ferne sahen sie Bergspitzen, zum Beispiel stand die Sonne am Mittag über einer Felsspitze. Also nannte man die Erhebung Mittagshorn. Die Nomaden liessen sich nieder und wurden Bauern. Siedlungen entstanden. Damit wurde die Sicherheit wichtiger. Die Menschen wollten wissen, ob sich jemand nähert – womöglich ein Feind. Wenn man höher steht, kann man weiter sehen. Entweder von einem Berg aus, oder man errichtet einen Turm. Im Mittelalter waren deshalb Kirchtürme und Burgen die Bauten, die die Verkehrswege beherrschten. Nicht nur Feinde, sondern auch Kaufleute konnten schon von Weitem erkannt werden. Und die konnte man überfallen und ausrauben.
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