Dein Hirn denkt „Zucker“ und schon greifst du zu Schokolade, mmh! Biskuits, so fein! Ein Eis, habe ich mir doch verdient! Wirklich? Was hast du denn AUSSERGEWÖHNLICHES geleistet? Woher diese Sucht? Ach, die Werbung ist schuld? Du wurdest konditioniert? Oder dein Hirn? Weil es unterdessen nicht ohne Zucker auskommt? Du weißt aber schon, dass das jämmerliche Ausreden sind, oder? Dein Hirn hat sich entwickelt, um selbständig Entscheidungen zu treffen!
Wenn es denn eine einzige Sucht wäre! Aber da stehen in deinem Hirn noch etliche andere an: Am Morgen Kaffee oder – igitt! – Energiegetränk to go. Koffein im Überschuss. Eine Kaffeemaschine am Montagmorgen m Büro, die nicht funktioniert, wird zum Supergau, schlimmer noch als ein Kopierer, der aussteigt. Überhaupt: Deine Trinkgewohnheiten sind katastrophal. Zu wenig, zu süss, mit Alkohol… Warum trinkst du nicht einfach Wasser? Aha, Nestlé hat dir alles Wasser weggenommen? Glaubst du ja selber nicht.
Und schon ruft dich wieder ein Signalreiz: Salz. Nur vor dem Fernseher oder im Kino sitzen ist öd. Du musst ja schliesslich nichts tun, nur konsumieren. Popcorn oder Chips müssen her, vielleicht nachher wieder ’was Süsses: Ein Eis. während du guckst, schiebst du dir unkontrolliert Kalorien in den Mund. An Partys Erdnüsse und Pistazien. Und alte Männer Kürbiskerne…
Fortsetzung folgt
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